Sonnenblume

Nachdem sich die Gartenanlage bedingt durch den zunächst feuchten und später langen, kalten Winter bis ins Frühjahr zog, wurden wir vom Galabauer gefragt, ob wir die Anlage auch gleich bepflanzen lassen wollten. Wir müssten die Pflanzen dann schon etwas gießen, wenn der Regen mal ausbleiben sollte. Leichtsinnig einigten wir uns auf die baldige Bepflanzung, denn uns noch bis zum Herbst einen kahlen Garten anschauen zu müssen, erschien uns auch wenig reizvoll.

Garten 1

Wenn wir gewusst hätten, dass der Sommer 2018 der zweitwärmste seit 2003 und vor allem der zweittrockenste seit 1911 wird, hätten wir sicherlich mit der Bepflanzung auf den Herbst gewartet. So sind wir der Dürre mit massivem Wassereinsatz begegnet, denn um den gerade gesprossenen Rasen und um die neuen Pflanzen wäre es doch sonst sehr schade gewesen. Die 10-m³-Regenwasserzisterne war schon nach wenigen Wochen leer. In den wärmsten Wochen haben wir alle drei Tage zwei Stunden lang die Pflanzen gewässert und dabei ca. 900 L verbraucht. Die Rasensprenger liefen an den heißesten Tagen abends noch für zwei bis drei Stunden und mitunter auch morgens.

Im Herbst lässt sich jetzt feststellen, dass uns – bis auf ganz wenige Heckenpflanzen – nichts eingegangen ist. Der Rasen hat durchaus kahle Stellen, aber wenn man nur ausreichend schräg darauf schaut, sieht er schon richtig gut aus.

Garten 2

Außer beim Gießen haben wir auch noch viele Stunden bei der Unkrautbeseitigung verbracht. Besonders Melde und Ackerwinde wollten sich bei uns ausbreiten. Durch den Zeitaufwand für die Gartenpflege sind natürlich die übrigen Restarbeiten am Haus über den Sommer weitgehend zum Erliegen gekommen. Aber die Arbeit läuft ja bekanntlich nicht davon.